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Malteser Balve

Malteser Soziale Dienste weiter auf Wachstumskurs

Malteser Ostwestfalen-Lippe bilanzieren 2017

14.02.2018

Paderborn/Gütersloh/Lippe. Die meisten Menschen werden froh sein, wenn sie dieses kleine Armband nie brauchen werden, obwohl sie dafür bezahlt haben. Es sieht aus wie eine Uhr. Aber dort, wo sonst das Ziffernblatt einer analogen Uhr sitzt, befindet sich ein roter Knopf. Das Armband ist schlicht – aber im Notfall kann es Leben retten.

Fast 29.000 Menschen in Nordrhein-Westfalen sind mittlerweile an das Hausnotrufsystem der Malteser angeschlossen. Damit, so Jens Sander, Leiter Soziale Dienste OWL, befinde sich dieser Dienst der Malteser weiter auf Wachstumskurs.  

Mit dem Malteser-Hausnotruf können sich erkrankte oder verletzte Personen jederzeit Hilfe herbeirufen. Per Knopfdruck am Handgelenk lösen sie einen Notruf aus, wenn sie nicht mehr in der Lage sind, den Rettungsdienst telefonisch zu alarmieren. Vor allem für Senioren und chronisch erkrankte Menschen, die alleine wohnen, ist das Notruf-System wertvoll und gibt ihnen Sicherheit. Aber auch die Angehörigen haben ein gutes Gefühl, wenn sie wissen, dass im Notfall rund um die Uhr Hilfe zur Verfügung steht.

Siegfried Krix, Bezirksgeschäftsführer der Malteser Westfalen-Lippe, sieht den Einsatz der Sozialen Dienste als einen wichtigen Baustein zum Gelingen des demografischen Wandels. Ein wichtiger Aspekt sei, dass alleinlebende ältere Menschen, deren Anzahl in Zukunft noch steigen wird, möglichst lange ein sicheres und selbstbestimmtes Leben in ihren eigenen vier Wänden führen können.

Auch der Malteser Menüservice ist da eine große Unterstützung. Wenn das Einkaufen und Zubereiten von Mahlzeiten schwerfällt, das schlechte Wetter oder eine Gehbehinderung die Mobilität einschränken, ist die tägliche Lieferung eines warmen und gesunden Mittagessens eine gute Lösung. Der Malteser Menüfahrer bringt das Essen auf Wunsch direkt an den Tisch und berät bei neuen Bestellungen. „Häufig ist der Menüfahrer der einzige soziale Kontakt am Tag bei alleinlebenden Senioren. Da ist ein kurzes nettes Gespräch für uns selbstverständlich,“ berichtet Jens Sander. Im Dezember 2017 wurden über 2.300 Essen von den Maltesern in Paderborn ausgeliefert.

Aber nicht nur Essen fahren die Malteser. Rund 25.000 Kilometer pro Monat werden alleine bei Krankenfahrten zurückgelegt. Und damit ist auch der Fahrdienst der Malteser in Paderborn auf Wachstumskurs. „2017 konnten wir mehrere Ausschreibungen gewinnen. So fahren wir zusätzlich in Paderborn regelmäßig Senioren in die Tagespflege und zurück nach Hause. Und in Gütersloh Schüler, die auf einen Rollstuhltransport angewiesen sind,“ erläutert Matthias Kluth, Leiter Fahrdienst.

Weitere Infos: www.malteser-paderborn.de

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