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Malteser Balve

Notfallvorsorge-Tagung 2017 in Witten

27.11.2017
Gruppenfoto bei der Notfallvorsorge-Tagung 2017 in Witten.
Begrüßung der Teilnehmer der Tagung durch Tillman Castillo Romero, Leiter Notfallvorsorge der Erzdiözese Paderborn.
Gastredner war Benedikt Liefländer, Leiter Notfallvorsorge der Bundesebene.
Michael Volmert, QM-Beauftragter Rettungsdienst und Fahrdienst, stellte seinen Aufgabenbereich vor. Fotos: P&Kom Team LtgED

Witten/Erzdiözese Paderborn. Ein breites Themenangebot erwartete die Teilnehmer der diesjährigen Notfallvorsorge-Tagung der Erzdiözese Paderborn. Diese fand am vergangenen Wochenende im Ardey Hotel in Witten statt.

Zum Einstieg gab Volker Wachholz, Koordinator für Arbeitsschutz und Gesundheitsvorsorge, den Führungskräften der Einsatzdienste einen Überblick über den Stand und die aktuelle Entwicklung im Arbeitsschutz in der Erzdiözese. Im Anschluss stellte Michael Volmert, QM-Beauftragter Rettungsdienst und Fahrdienst, seinen Aufgabenbereich vor. Er wird den Gliederungen künftig individuelle Hilfestellung bieten – und auch abseits des formellen QM-Systems bei der Schaffung von Strukturen unterstützen. Dazu wird es Qualitätsbegehungen in den Gliederungen geben.

Einen seiner letzten offiziellen Termine als Leiter Notfallvorsorge der Bundesebene nahm Benedikt Liefländer wahr. Diese Einladung sei ihm eine besondere Ehre, betonte er. In einem Interview mit Thorsten Heß, stellv. Leiter Notfallvorsorge der Erzdiözese, äußerte Liefländer sich unter anderem zur Zukunft der Notfallvorsorge und des Katastrophenschutzes im Verband. „Mit dem, was wir können, sind wir etwas Besonderes. Wir sind der Partner des Staates in der Gefahrenabwehr.“ Helfergewinnung, veränderte Sicherheitslage und -bedürfnisse der Bürger, Spontanhelfer im Einsatz – rund um diese Themen fesselte Liefländer die Zuhörer; teils mit persönlichen Anekdoten, teils mit ausführlichen Stellungnahmen. Er plädierte dafür, dass Helfer im Katastrophenschutz weiterhin gut ausgebildet und fest an den Verband gebunden werden müssen. Anhand eindringlicher Beispiele verdeutlichte Liefländer den Stellenwert der vorhandenen Leitfäden der Malteser für die tägliche Arbeit in den Einsatzdiensten.

Im zweiten Teil der Veranstaltung blickte Kim-Alexander Vogt, Leiter Einsatzdienste der Erzdiözese Paderborn, auf das vergangene Jahr zurück und gab einen Ausblick auf die anstehenden Aufgaben im kommenden Jahr. Als eines der Highlights im letzten Jahr stellte Vogt den Einsatz zu Libori in Paderborn heraus, bei dem über 200 Helfer aus der gesamten Erzdiözese im Einsatz waren. Zudem präsentierte Thorsten Heß die Ergebnisse der Auswertung zur Diözesanübung „Janus 2017“, die im September stattfand. Uwe Heidemann, stellv. Leiter Einsatzdienste, gab einen Überblick zur Helferqualifizierung. Er stellte den Ausbildungsverlauf von der Helfergrundausbildung bis zum Einsatzleiter dar. Zudem informierte Heidemann zu den Fortschritten der Neugestaltung der Gruppenführerausbildung AV 11.

Im kommenden Jahr sind die Helfer der Erzdiözese Paderborn dabei, wenn der 101. Katholikentag in der Nachbardiözese Münster stattfindet. Vom 9. bis 13.05.2018 sind verschiedene Aufgaben im Sanitäts- und Betreuungsdienst zu meistern. Hierfür bereiten sich einige ehrenamtliche Helfer jetzt schon vor. Darüber hinaus werden in 2018 wieder Workshops zu Finanzen im Katastrophenschutz und zur Einsatzplanung angeboten.

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