
- Eine der größten Gruppen auf der Werlwallfahrt bildeten die Balver Malteser.
730 Teilnehmer bei der Malteser Werl-Wallfahrt
"Hoffnung nach dem Vorbild der Gottesmutter"
Über 730 Pilger haben am Sonntag an der 35. Malteser-Wallfahrt für Kranke und Behinderte zur Muttergottes von Werl teilgenommen. Der Paderborner Domkapitular Monsignore Thomas Dornseifer zelebrierte die Heilige Messe in der Wallfahrtsbasilika.
Einmal im Jahr, immer am dritten Sonntag im September, wird Werl zum Treffpunkt für die Malteser aus den 37 Ortsverbänden im Erzbistum Paderborn. Seit 1973 führt der MHD hier die größte Wallfahrt für Kranke und Menschen mit Behinderungen innerhalb des Erzbistums durch. Aus Balve nahmen über 40 Pilger teil. Erstmalig machten sich diese Gruppe mit einem großen Reisebus am frühen Sonntagmorgen auf den Weg nach Werl.
Begleitet wurden die Wallfahrer in diesem Jahr vom Malteser-Seelsorger Pfarrer Dr. Reinhard Richter. Auf der Fahrt wurde gebetet und gesungen, sodass für die Teilnehmer diese Fahrt zu einem besonderen Pilgererlebnis wurde.
Hauptzelebrant Domkapitular Monsignore Thomas Dornseifer begrüßte besonders 18 Kinder und Jugendliche der Malteser Jugend, die erstmalig bereits am Vortag eine zwölfstündige Fußwallfahrt über 35 Kilometer von Werne nach Werl durchgeführt hatten. Den Kranken und Behinderten sprach er Mut nach dem Vorbild der Gottesmutter zu: "Wir dürfen in unserer Not durchaus klagen. Wie Maria sollten wir aber darauf vertrauen, dass Gottes Liebe und Barmherzigkeit größer ist als alles Leid der Welt."
Nach der Heiligen Messe erfolgte das Mittagessen in der Werler Stadthalle, traditionell vorbereitet von den Maltesern aus Altenbeken. Die Betreuungsgruppe aus Balve und Werdohl hatte die Stadthalle in bewährter Weise wieder hergerichtet, sodass alle Pilger auch einen Platz fanden. Bürgermeister Michael Grossmann begrüßte die Pilger im "Herzen des Erzbistums". Diözesanleiter Stephan Graf von Spee freute sich über die erneut große Resonanz und bedankte sich bei seinen Maltesern für die fürsorgliche Begleitung der Kranken und Behinderten.
Den Abschluss bildete eine Prozession zurück zur Wallfahrtsbasilika mit anschließender Andacht unter Leitung des Diözesanjugendseelsorgers Norbert Scheckel und Pfarrer Dr. Reinhard Richter. Als Abschiedsgeschenk erhielt jeder Wallfahrer eine gesegnete Rose und selbst gestaltete Segenskarten der Malteser Jugend.

- Als Abschiedsgeschenk erhielt jeder Wallfahrer eine gesegnete Rose und selbst gestaltete Segenskarten der Malteser Jugend.


