
- Stadt- und Kreisbeauftragter Markus Ickler
Jahresrückblick bei den Maltesern
Am vergangenen Freitagabend, den 27.11.2009, versammelten sich die Mitglieder des Malteser Hilfsdienst e.V. zur letzten Hl. Messe im Kirchenjahr um anschließend ihre Jahreshauptversammlung abzuhalten.Zu Beginn der Versammlung im Malteserhaus begrüßte der Stadt- und Kreisbeauftragte Markus Ickler die Anwesenden. Er richtete dabei auch die Grüße des Stadtseelsorgers Propst Dr. Reinhard Richter aus, der nun seinen priesterlichen Dienst in Brilon verrichten muss.
In den anschließenden Tätigkeitsberichten wurde von den verschiedenen Leitern der Dienstbereiche über die Aktivitäten des nun langsam zur Neige gehenden Jahres berichtet.
Die Leiterin der Einsatzeinheit, Kristina Stadelhofer konnte über die Veränderungen in der Katastrophenschutzeinheit berichten. Diese Veränderungen werden in den nächsten Wochen und Monaten auch spürbar werden, wenn ein Fahrzeug sowie der dazugehörige Anhänger der Betreuungsgruppe zu den Maltesern nach Menden versetzt wird. Notwendig geworden ist diese Umstellung, durch die Reduzierung der Einsatzeinheiten im Land NRW.
Vom Mahlzeitendienst (MZD) konnte Geschäftsführer, Raimund Neuhaus über eine weitere positive Entwicklung bei den gefeierten Mahlzeiten berichten. "Das Jahr 2009 werden wir voraussichtlich wieder mit über 15.700 gelieferten Essen ebenso wie das Jahr 2008 abschließen werden." sagte Neuhaus der Versammlung. Kritisch beleuchtete er anschließend die verschärften Vorschriften des deutschen Steuerrechts, die den Verwaltungsaufwand im MZD weiter ansteigen lassen.
Er bat die Versammelten um Unterstützung, dass sich mittelfristig ein Assistent für die Geschäftsleitung finden möge, um hier die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen. "Überlegt einmal, wer aus dem Verwandten-, Bekannten- oder Freundeskreis in diesem Bereich bei uns Maltesern mitwirken möchte." forderte er die Helferinnen und Helfer auf.
Über den jüngsten Dienstbereich, dem Besuchs- und Begleitungsdienst konnte Marie-Theres Schäfer einen weiteren Lichtblick der Versammlung vorstellen. Nach der Aufbauphase zum Anfang des Jahres konnte der Dienst jetzt mit 4 Mitarbeiterinnen gefestigt werden. "Es gibt noch einige Interessenten, die im nächsten Jahr evtl. dazustoßen, sodass wir dann ein Team von 5 - 7 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen haben könnten." gab Frau Schäfer einen Ausblick in die Zukunft.
Einige Zahlen rundeten diesen Bereich dann ab. So haben 3 Helferinnen 8 Personen zu insgesamt 40 Besuchen erfreut.
In dem Ausbildungsbereich wurden insgesamt 348 Teilnehmer in 35 Kursen in Erster Hilfe aus- und fortgebildet. Darunter sind auch 75 Schülerinnen und Schüler der Realschule in Balve und in Lendringsen, die von den Maltesern in Balve in Erster Hilfe unterwiesen wurden. Die Sozialpflegerische aus und Fortbildung hat sich ebenfalls weiter etabliert. Hier besuchten 27 Teilnehmer den Grundkurs "Basisausbildung Pflege" und 16 Damen bildeten sich im Bereich "Demenzkranke verstehen und begleiten" weiter. Im nächsten Jahr werden auch wieder Fortbildungskurse angeboten, sodass dann einige Teilnehmerinnen den Abschluss zum Betreuungsassistenten erreichen.
Über ein ereignisreiches Jahr in der Malteser Jugend konnte die Jugendsprecherin, Sandra Dransfeld berichten. Ein Highlight war dabei sicher das Diözesanjugendlager über Pfingsten in Langenholthausen. Doch auch der unerwartet, große Erfolg der Kastanien Sammelaktion wurde von allen gelobt.
Im Finanzbericht stellte Raimund Neuhaus der Versammlung eine weiter positive Entwicklung bei der Kassenlage dar. Die Rechnungsprüfer Heinz-Theo Schmitz und Ernst Krekler bescheinigten eine gut und übersichtlich geführte Kasse sowie eine sachgerechte Mittelverwendung.
Bei den anschließenden Wahlen wurden Claudia Kaluza und Dieter Lüttich zu Vertretern in den Führungskreis gewählt. In der Diözesanversammlung werden die Balver Malteser von Sandra Dransfeld, Kristina Stadelhofer und Raimund Neuhaus vertreten.
Ein weiterer Punkt in der Versammlung war das Amt des Stadtseelsorgers. Da Propst Dr. Richter durch seine Versetzung nach Brilon zukünftig nicht zu allen Besprechungen und Versammlungen kommen kann. "In der Stadtleitung und im Führungskreis wird in nächster Zeit über eine mögliche Neubesetzung nachgedacht werden müsse. Vorerst bleibt jedoch erst einmal alles, wie es ist." damit schloss der Stadt- und Kreisbeauftragte die Versammlung.



